Toyota Paseo L5 Coupe

Toyota Paseo L5 Coupe Tuning - Club

Brotherhood of EL54: Die Paseo von Marcus und Stefan passen trotz Kontrasten gut zusammen

Toyota Paseo L5 Coupe Tuning - Maxpower

Oranje: Für Stefan als gebürtigen Holländer musste der Paseo Orange sein - gehört zum Tuning, genau wie die Maxpower-Front

Toyota Paseo L5 Coupe Tuning - Subaru

WTF, STi?: Von Weitem denkt man bei dem Konzept von Marcus tatsächlich an Subaru - auch sein Paseo ist mit der Maxpower-Front ausgestattet

Toyota Paseo L5 Coupe Tuning - MR2 W3 Felgen

Leichtfüßig: Die Felgen eines Toyota MR2 W3 begleiten Stefans Paseo durch den Sommer

Toyota Paseo L5 Coupe Tuning - goldene Felgen

Goldene Zeiten: Für den Scooby-Look sind goldene Felgen genau das richtige

Marcus Classen aus Essen und Stefan Baumann aus Neuss sind zwei spezielle Kandidaten. Beide entschieden sich für das in Europa eher schleppend verkaufte Toyota Paseo L5 Coupe und sind Feuer und Flamme für japanisches Tuning. Gleich zwei Kandidaten dieser Art zu treffen ist für uns umso besonderer, weil es eher selten ist, dass man sich als Paseo-Tuner im gleichen Landkreis überhaupt begegnet. Heute zeigt die 2-Mann-IG, was sie drauf hat.


Es ist ein sonniger Tag auf der Zeche Ewald in Herten. Wie bestellt stehen die beiden Freunde mit ihren Toyotas bereit, bereit zu zeigen, was ein getunter Paseo so anzubieten hat. „Ich wollte ein einzigartiges Auto nach meinem persönlichen Geschmack“ erklärt Marcus begeistert. Er baute seinen Paseo nach einem fremd verursachten Seitenschaden im Subaru-Style um. Der L5 erinnert in der Farbe „WR Blue Mica“ und mit goldenen TTE „Grand Prix“ 17-Zöllern den starken Imprezas. „Passanten sind oft so begeistert, dass sie ihr Handy zücken, wenn ich irgendwo parke oder langfahre“ bemerkt der 27-Jährige stolz. Als waschechter Fan von Japan-Tuning ist sein Traumauto der WRX STi Revision B, der auch das Vorbild seines am Paseo umgesetzten Konzepts ist. Mit Maxpower Front- und Heckschürze, Nippon-Seitenschwellern und einem Wektor-Heckspoiler gibt das Coupe eine bullige Figur ab, bleibt aber im gleichen dezenten, sportlichen Rahmen wie sein Vorbild. Der 1.5-Liter-16V des Paseo ist für ihn jedoch noch ausbaufähig: „In den nächsten Jahren möchte ich einen Turboumbau realisieren. Mal schauen, ob es klappt“. Damit wäre der schnittige Toyota eine direkte Konkurrenz zum aufgeladenen WRX STi. „Für mich zählt nicht das Auto, sondern das, was man daraus macht“, sagt der Besitzer treffsicher.

Stefan Baumann hingegen fährt einen ganz anderen Style. Der ehemalige Starlet-Fahrer war eigentlich kurz davor, sich einen Avensis zu kaufen, als ihm der Paseo im Internet ins Auge fiel: „Es war Liebe auf den ersten Blick und der Avensis war vergessen“. Für den heute 24-jährigen Mechatroniker begann damit ein spannendes Kapitel in seiner automobilen Karriere. „Da der Paseo nur zirka 90.000 km gelaufen hatte, brachte er für das optische Tuning die besten Voraussetzungen mit. Es war klar, dass ein Umbau folgen würde“. Was Stefan für sich schon ahnte, wurde nach und nach Realität: der Paseo erhielt eine aufwändige HiFi-Anlage, die der Besitzer seinem vorigen Starlet entnahm und wurde durch die Serienfelgen eines MR2 W3 auch äußerlich aufgewertet. Irgendwann reichte das dem Neusser nicht mehr, sodass er dem Paseo ein komplettes Bodykit verpasste. Auch er schnappte sich eine Maxpower-Frontschürze, vertraute allerdings auf Booster-Tuning-Seitenschweller und –Heckansatz beim optischen Tuning. Charakteristisch für seinen Umbau ist auch der Heckspoiler, den CrazySpoiler lieferte. „Für den Paseo gibt es nicht viel. Ich wollte auch keines der Bodykits komplett übernehmen und habe dann individuell gemischt“, erklärt der Japan-Tuning-Fan. Mit orangener Komplettlackierung in Kombination mit einer schwarz folierten Motorhaube geht sein Paseo allerdings auch in eine ganz andere Richtung als der von seinem Freund Marcus. Stefan bezeichnet ihn als „steil“ – will heißen: der Toyota fällt auf. „Weil ich Holländer bin, hab’ ich natürlich ‚oranje’ als Farbe gewählt“. Verbunden mit den MR2-Felgen ergibt sich damit ein dynamisches Bild des Toyotas. Auch im Innenraum legte der Besitzer Hand an und ist bis heute daran, ihn zu veredeln. Durch weiße Farbakzente und passgenaue Sitzbezüge, sowie die HiFi-Anlage, die im ehemaligen Passagierabteil prangt, ist ihm eine frische Mischung gelungen.

Von: Dennis Gauert / Fotos: Dennis Gauert

<< Erste < Vorherige 1 2 Nächste > Letzte >>

Kommentare aus der Community

Du bist nicht angemeldet. Nur angemeldete User können Kommentare schreiben und beantworten.

Zur kostenlosen Registrierung geht´s im Bereich Community.

Bereits registriert? Dann melde dich über das Formular in der linken Spalte an und schreibe Deinen Kommentar!